Februar 2023
   

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Die Sensationen der Tage sind vorhanden. Sie pendeln. Ich erzähle hier nichts von Sex. Ich komme weitgehend solo daher. Liebe kommt manchmal durch. Das Private bleibt also erhalten neben dem Veröffentlichen.

Veröffentlicht wird optisch Gutes. Die Jury bin ich. Meine Maßstäbe haben sich ausgeweitet. Sie stehen aber in Einklang mit den Geräuschen, die die Internetwelt absondert: Fotos, Fotos, Fotos prasseln da herein. Bei mir bisher keine Katzenfotos, keine Hundefotos. Und eben wenig Fotos mit Mitmenschen.

Ich konserviere hier. Ich lasse nicht nach hinten sinken. Schlagartig wächst mit dem Verstreichen der Tage, in denen ich Fotos, Fotos, Fotos ins Internet schieße, die Menge, die Flut. Das gefällt mir: Ein pralles Leben am Boden der Gesellschaft. Enorm viele Inhalte, die bei einem Veröffentlichen auf Papier gestrichen werden müssten.

Das Internet wirft uns in ein Zeitalter der Unmengen, der Lügen. Das akzeptiere ich. Nicht akzeptiere ich die Unmengen von Werbung. Deshalb hier diese private werbefreie Seite neben den "öffentlichen" Netzwerken Facebook und Instagram mit ihrer Hirn und Seele zerfressenden Masse an Reklame.

Bin ich im Internet, bin ich nicht automatisch öffentlich. Und wäre ich öffentlich, würde ich nicht automatisch profitieren von solcher Öffentlichkeit. Ich möchte lieber gering öffentlich sein, aber dann mit Profit. Das Publikum im Internet besteht aus vielen Abgreifern. Die streife ich ein wenig ab und strafe sie ab: Kauft meine Destillate auf Papier.

Allerlei Foto-Massen aber - und ich mag sie - landen hier. Auf der Traumtour. Jaja, am 1.1.2023 setze ich sie in Gang. Meine Tour darf mehrere Jahre dauern. Zeiten der Schwemme. Kunst passiert hier so, wie sich Menschen zwischen Tieren entwickeln: Ein Schlingerkurs, im Moment blind, im Rückblick mit erfreulichem Wachstum.

Genies? Sind wir Genies? Zu winzigen Teilen vielleicht. Aber das nützt uns nichts. Die Geschäftswelt tickt überwiegend plump. Die Wahrnehmung der Menschen ist überwiegend dumpf. Ich krieche hier durchs Internet und schreie nicht nach schnellem Gesehenwerden. Ich gönne uns Zeit. Wenn diese Zeit bitte nur nicht so ticken würde: Stetig läuft sie davon. Hallo, hier befinden wir uns bereits im Februar vom neuen Traumjahr.

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Wenn jede lila Fläche eine Erfindung wäre. Ein Monat. Ein Mensch...

Unnötige Fantasie. Die Menschheitsgeschichte ist ja schon 100.000 Monate alt (das sind 8330 Jahre. In diesen Jahren 6000 vor unserer Zeitrechnung wuchsen erste Städte).

Und Menschen sind die beinahe herrschenden Säugetiere auf der Erde. Ich vermute allerdings, dass es noch mehr Milliarden Mäuse gibt als unsere neun Milliarden Menschen.

Nur an Erfindungen, die sinnvoll zur Gesellschaft gelangen, herrscht noch Mangel. Mir fallen spontan die Brille, das Fahrrad und die Gitarre ein. Redet mir nicht vom Handy - das ist nicht reparierbar und wird von den Firmen künstlich alt gemacht. Es ist also bisher nicht sinnvoll zu uns gelangt.

Das Foto oben entstand am 27.1.2023. Merkwürdiger Titel:
"Die Geschichte der Menschheit. Ein Klotz aus Verlust, Vernichtung und Trotz."